Fahrt in die Rhön 2018

Schöne Tage in der Rhön

Schnd erlebnisreiche Tage in der Rhön wurden Wanderern wiederum vom Schwarzwaldverein Gernsbach geboten. Gut geplant, organisiert und durchgeführt durch Gerhard Feist ging es Sonntags in Gernsbach bei bestem Sommerwetter los. Die staufreie Fahrt führte die 32 Teilnehmer zunächst in das schmucke Bad Brückenau mit seinem bayerischen Staatsbad, dessen Gäste schon König Ludwig II und die Kaiserin Sissi waren. Wanderschuhe waren beim Ausstieg bereits geschnürt. So ging es sofort durch das mondäne Kurviertel, durch den Schlosspark auf den Königsweg, angelegt von König Ludwig II. Grüne Talauen und alte Buchenwälder säumten den Weg. Dann mussten Höhenmeter durch den Wald, vorbei am Crailsheimplatz und an der Luitpoldhütte, die nach dem Prinzregenten von Bayern benannt ist, erwandert werden. Ein Stichweg führte zum Volkersberg hinauf, wo bei deftigem Mahl in der Klosterschänke Kraft für die Rücktour gesammelt wurde. Schließlich war Ziel das sehr gastfreundliche Hotel "Zum Taufstein", das für die ganze Wanderwoche das "Heim" für die Ausflügler war.

Gleich am Folgetag wartete der vom Rhönklub gewonnene Wanderführer Thomas schon am Wanderparkplatz Schornhecke unterhalb des Heidelsteins, um den schönen Premiumweg "Der Hochrhöner" zu erkunden. Auf dieser Wanderung konnten die Teilnehmer nachvollziehen, warum die Rhön auch als "Land der offenen Fernen" bezeichnet wird. Wunderbare Weitblicke über die Höhen der Rhön eröffneten sich den Wanderern. Einkehr hielten sie in der "Thüringer Hütte", wiederum konnte Feines und Deftiges zur Stärkung genossen werden. Den Abschluss des Tages bildete eine Rundwanderung durch das "Schwarze Moor", wo Wanderführer Thomas wie schon während der gesamten Tour viele interessante Einblicke vermitteln konnte.

Am Dienstag wurde wieder in Eigenregie gewandert. Ziel war der Premiumweg "Milseburg", eine der schönsten Touren in der Rhön, weshalb sie auch als "Perle der Rhön" bezeichnet wird. Nach schließlich erfolgreicher Parkplatzsuche (!) ging es zunächst kräftig ansteigend auf der Ostseite des Berges aufwärts durch fast alpines Gelände. Eine herrliche Rundumsicht belohnte die Wanderer für die Aufstiegsmühen. Abwärts wurde ein anderer Weg gewählt. Weiter durch das Bibertal und nochmals kräftig bergauf und bergab über den Stellberg wurden die Kondition, die Muskeln und die Gehtechnik der Teilnehmer gefordert. Belohnt wurden sie am Ende durch die Köstlichkeiten, die das gepflegte "Fuldaer Haus" angeboten hatte.

Der Mittwoch war als Ruhetag, vielmehr aber als Kulturtag für die Gruppe reserviert. Die Fahrt mit dem Omnibus führte in die schöne Domstadt Fulda. In zwei Gruppen erkundeten die Murgtäler Domviertel und Altstadt. Nach ausgiebigem Mittagsmahl ging die Fahrt weiter zur legendären Wasserkuppe, dem Berg der Segelflieger. Herrliche Rundblicke und viel technische Erkundungen waren hier möglich. Schließlich ist dort oben auch der Sitz des Deutschen Wetterdienstes. Die Wanderer konnten so sehen, ob ihre Ausfahrt auch in der zweiten Wochenhälfte noch mit schönem Sommerwetter begleitet wird.

Der nächste Tag führte die Gruppe auf den Premiumweg "Kreuzbergtour", dem heiligen Berg der Franken. Die wiederum in Eigenregie durchgeführte Wanderung begann in Sandberg, führte über Kilianshof mit erfrischendem Brunnen hinauf über das Irenkreuz, welches an die Christianisierung durch iro-schottische Mönche im 8. JH nach Chr. erinnert, durch schönen Mischwald zunächst zur vielbesuchten Gemündener Hütte, wo eine Stärkung der Kräfte angesagt war. Jetzt trübte sich erstmals in der Wanderwoche der Himmel ein. Gewitter zogen auf, die mitgenommene Regenbekleidung wurde angelegt. Die Ankunft am Gipfelkreuz und der bekannten Kreuzigungsgruppe wurde durch den jetzt starken Regen getrübt, sodass an ein Verweilen an diesem schönen Platz nicht zu denken war. Rasch ging es die vielen Stufen hinunter zum Kloster Kreuzberg, wo sich die Wanderer an Leib und Seele wohltun konnten. Mit dem Bus ging es zurück zum Hotel.

Am letzten Wandertag stand bei schönem Wetter wiederum der bewährte Wanderführer Thomas für die Tageswanderung "Extratour Point-Alpha-Weg" zur Verfügung. Die Gruppe erkundete zunächst mit eingehenden Erläuterungen eines "Insiders", der die Zeiten des Kalten Krieges aus nächster Nähe erlebt hat, die Grenzbefestigungen und den US-Beobachtungsstützpunkt auf dieser Grenzlinie. Die Besichtigung löst noch heute Betroffenheit aus. Die anschließende schöne Route entschädigte dann für das zuvor Gesehene und Gehörte. Ein Abschluss der Wandertage fand in einer urigen Rhöngaststätte statt.

Schon war der letzte und somit Rückreisetag angebrochen. Als Zwischenhalt hatte Gerhard Feist die mondäne Kurstadt Bad Kissingen ausgewählt. Eine informative Stadtführung führte insbesondere durch das Kurviertel, wo die Teilnehmer auch noch Musik des Kurorchesters beim täglichen Konzert im großen Kursaal genießen konnten. Dann war es Zeit, nochmals die Köstlichkeiten bayerischer Koch- und Trinkkunst zu genießen. Im urigen Turmrestaurant oberhalb von Bad Kissingen fanden die Wanderer Platz. Die abschließende reibungslose Rückfahrt brachte die fröhliche Reisegruppe zurück nach Gernsbach. Eine gelungene Wander- und Kulturwoche fand ihren Abschluss.

Gerhard Schuth

Wanderreise Juni 2017

Vom 27. bis 30. Juni 2017 unternahmen 28 Dienstags- und Mittwochswanderer des Gernsbacher Schwarzwaldvereins eine 4-Tagestour in den Hochschwarzwald. In Gernsbach gestartet, machte der Bus in St. Peter einen ersten Halt. Dort hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gelegenheit, die Pfarrkirche St. Peter - eine Kirche mit barocker Innenausstattung - zu besichtigen.

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Wander- und Kulturfahrt 2017

38 Wanderinnen und Wanderer, hauptsächlich aus dem Murgtal, haben im August 2017 wiederum an einer Wander- und Kulturreise teilgenommen, diesmal war Ziel die Vulkaneifel bei Manderscheid.

Fast schon traditionell bei Regen stiegen die Wanderer am Morgen in Gernsbach in den für eine Woche gemieteten Bus. Auf der Fahrt Richtung Nordwesten wurde der Himmel immer lichter und die Sonne strahlte bei der Ankunft in Koblenz, wo sich die Teilnehmer, über Geschichtliches und anderes Interessante der schönen Stadt durch zwei Stadtführer informierten. Nach einem deftigen Mittagessen an den Rheinterrassen ging die Fahrt ins Hotel nach Meerfeld bei Manderscheid, einem Ort inmitten des Meerfelder Maar (!). Hier, am Westrand der Vulkaneifel, tanzt man nicht auf dem Vulkan, sondern in ihm. Meerfeld (324m) liegt nämlich inmitten des größten Maarkessels der Eifel am Nordufer des Mosenbergs (517m) in einer kreisrunden Ebene.

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Personalwechsel bei den Mittwochswanderern

In der Leitung der Mittwochswanderer beim Schwarzwaldverein hat es einen Wechsel gegeben: Rainer Merkel ist nun der neue Gruppenleiter der Wandergruppe in der Nachfolge von Gerhard Gallo, der diese Aufgabe acht Jahre lang wahrgenommen hat.

Der Schwarzwaldverein dankt Gerhard Gallo für sein "Herzblut-Wirken" für seine Wanderer. Ihm ist es auch zu verdanken, dass die Wandergruppe eine so hohe Beteiligung aufweist, die schon so manches Mal fast beängstigend groß wirkte.

Mit Rainer Merkel, dem Sohn des legendären Max Merkel, wird eine Schwarzwaldverein-Familientradition erfolgreich weitergeführt, denn Max Merkel war  in den 50er und 60er Jahren "der Macher" im Verein, zuständig für Wandern, Wegebetreuung und das Vereinsheim.

Der Verein freut sich über diese Entwicklung und wünscht viel Glück.

Wander- und Kulturfahrt 2016

Bereits zum 4. Mal unternahm die Gernsbacher Ortsgruppe des Schwarzwaldvereins eine Wander-und Kulturfahrt. In der Woche vom 28.08 bis 03.09.2016 führte sie für 38 Teilnehmer in diesem Jahr in die fränkische Schweiz.

Die Busfahrt begann schon am frühen Sonntagmorgen bei schönem Wetter. In Nürnberg angelangt, ein erster Halt: eine interessante Stadtbesichtigung. Am frühen Nachmittag war unser Zielort Gräfenberg erreicht. Da die Zimmerverteilung zügig verlief, konnte noch eine 2-stündige Wanderung zum Schlossberg mit dem Wanderführer Heinz unternommen werden.

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