Jahreshauptversammlung

SV1 kleinDie Bitte, möglichst zahlreich zur Jahreshauptversammlung zu erscheinen, haben wohl alle Vereine. Besonders dringlich war diese bei der Gernsbacher Ortsgruppe des Schwarzwaldvereins, standen doch einige Veränderungen und Abstimmungen von weitreichender Bedeutung auf der Tagesordnung. Mit der Feststellung „Es ist nicht unsere Idee, den Mitgliederbeitrag zu erhöhen“, begann Richard Herzig, der 1. Vereins-Vorsitzende, seinen Rechenschaftsbericht. Vom Hauptverein in Freiburg schon 2014 gefordert, wird sich dieser 2016 /2017 um 5 Euro erhöhen. Damit auch die eigenen gestiegenen Kosten besonders für die Immobilienunterhaltung ausgeglichen werden können, muss auch die Gernsbacher Ortsgruppe nachziehen. Die jährliche Beitragshöhe bleibt dennoch, verglichen mit gleichartigen Vereinen, in einem guten Mittelfeld. Als zweiter Punkt der Tagesordnung war ein Thema vorgesehen, das so manche Gemüter schon im Vorfeld erhitzte: die Planungen für den Teilabriss und Erweiterungsbau des von massiven Bauschäden geplagten Vereinsheims in der Faltergasse. Eine notwendige Maßnahme, die den Mitgliedern, aber nicht zuletzt auch der Vereinsjugend, zugutekommen wird. Wegen der Brisanz des Themas beschloss die Versammlung jedoch mehrheitlich, die detaillierte Darstellung und die Abstimmung darüber auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.  

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Wir alle können helfen

Der Gernsbacher Schwarzwaldverein spendete Spielsachen für den „Sonnenhof“

Sonnenhof1Die Mitglieder der Gernsbacher Ortsgruppe des Schwarzwaldvereins sind viel und gern unterwegs. Sie kommen auch regelmäßig zusammen, um miteinander zu schwatzen, zu schlemmen, zu feiern und schöne Stunden miteinander zu verbringen. Aber sie denken dabei auch an andere, denen es nicht so gut wie ihnen selbst geht. Aus der Überlegung, wie sie den im „Sonnenhof“ untergebrachten 66 Kindern von Asylbewerbern aus dem Iran, Irak, Syrien, Afghanistan, Serbien, Mazedonien, Bosnien, Eritrea und Somalia helfen könnten, entstand die Idee, bei den Vereins-Zusammenkünften gespendete Bücher zum Verkauf anzubieten und vom Erlös Spielsachen zu kaufen. „Aber bitte keine Bälle“, war die einzige Bedingung der Heimleiterin Vera Fritz. „Die stellen, im Spiel auf die Straße gerollt, eine Gefährdung sowohl für die Kinder, als auch für die Autofahrer dar“. Vom Erlös aus dem Buchverkauf, und aufgestockt durch eine Vereinsspende, machte sich Mitglied Eva Czinder, vorrangig für das Vereinsheim zuständig, auf den Weg und kaufte ein: große und kleine Federballspiele, Laufdosen, Fangballspiele, Sandkastenspielzeug, eine Buchstabentafel, ein Soft-Dartspiel … Den großen, prall gefüllten Plastikkorb übergab sie am Donnerstag der Heimleitung. Und auch der Verein trug mit neuen und kaum gebrauchten Spielen zum gedeckten Tisch und zur Freude der versammelten Kinder bei. Und da sich das Wetter gerade günstig zeigte, zogen Kinder und Erwachsene gleich nach draußen, um die neuen Spielsachen auszuprobieren. Den wenigen, die damit anfangs noch nicht so recht umgehen konnten, machte die den Umgang mit Kindern gewohnte Czinder es im Zusammenspiel vor und hatte die begeisterten Kleinen und Großen beeindruckend schnell im Griff. Da spielten dann Religionen, Herkunft und Sprachverschiedenheiten gar keine Rolle.

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Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden 2014

Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden des Schwarzwaldvereins,
Ortsgruppe Gernsbach, Jahreshauptversammlung, So., 22. März 2015

Das Jahr 2014 war für unseren Verein recht zufriedenstellend.

Im Vergleich zu anderen Ortsgruppen haben wir einen stabilen Mitgliederbestand: Abgänge durch Tod, Krankheit oder Wegzug konnten wir durch neu hinzugekommene Mitglieder ausgleichen. Ihnen sagen wir ein Herzliches Willkommen.

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Vereinshistorie

Historie der Ortsgruppe des Schwarzwaldvereins Gernsbach aufgezeichnet anlässlich des 140-jährigen Jubiläums am 22. Juni 2014 

In unseren Erinnerungen müssen wir sehr weit zurückgehen, wollen wir die Geschichte des Gernsbacher Schwarzwaldvereins erforschen.

Versetzen wir uns in das letzte Viertel des 19. Jahrhunderts:

Der gewonnene Deutsch-Französische Krieg hatte für die Schwarzwald-Region eine wirtschaftlich günstige Entwicklung genommen. Aus dem „Schnitztal“, wie man das Murgtal im Volksmund bezeichnete, wurde nach und nach ein kleiner wirtschaftlicher Ballungsraum, der Bürgerwohlstand und vor allem der einsetzende Tourismus beflügelte – man sprach zu jener Zeit von „Fremdenverkehr“, denn Fremde im Tal zu haben, war etwas völlig Neues.

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