Aktuelles

 

Gäste sind bei all unseren Wanderungen stets herzlich willkommen. Kurzfristige Änderungen müssen wir uns vorbehalten. Bitte informieren Sie sich montags und bei Sonntagswanderungen samstags über die BNN und das BT (Ausgabe Murgtal) unter der Rubrik „Vereinsnachrichten“. Außerdem sind unsere Wanderungen im Gernsbacher Stadtanzeiger und im Weisenbacher Gemeindeanzeiger zu lesen.

 

Dienstag, 21. Mai 2019

Treffpunkt für die Wanderer ist um 12.15 Uhr am Gernsbacher Bahnhof. Wir fahren nach Baden-Baden Malschbach und wandern mit Karl Vollmer zur Geroldsauer Mühle zur Einkehr. Für weitere Nachfragen: 07224-2389

Mittwoch, 22. Mai 2019

Die Wanderer treffen sich um 9.45 Uhr am Gernsbacher Bahnhof. Wir fahren mit der S8 nach Au. Zusammen mit Ingrid Weiler und Monika Götz führt die Wanderung über den Füllenfelsen und Stielrain nach Bermersbach. Die Einkehr ist in Forbach geplant. Die Wanderstrecke ist ca. 13 km lang, mit geschätzten 450 Hm im Auf- und 350 Hm im Abstieg. Schuhe mit gutem Profil und die Mitnahme von Wanderstöcken wird empfohlen. Für weitere Nachfragen: 07224-7120

Dienstag, 28. Mai 2019

Die Wanderer treffen um 13.15 Uhr am Gernsbacher Bahnhof. Nach der Busfahrt nach Reichental führt die Wanderung mit Marlene und Manfred Zapf zum Schöllkopf, Ertelsbronn und findet in Weisenbach bei der Einkehr einen gemütlichen Abschluss. Für weitere Nachfragen: 07224-6490453

 

Dienstagswanderer

So aktiv sind die Senioren des Vereins: die Dienstagswanderer unterwegs nach Baden-Baden

Fischessen

In Gemeinschaft immer gut gelaunt: die Mittwochswanderer

Murgtalbahn

Die Murgtalbahn aus sicht der Mittwochswanderer gesehen

SV

Einige der Vereinsmitglieder, die während der Jahreshauptversammlung für ihre Vereinstreue geehrt wurden

 

„Alles im grünen Bereich“

Jahreshauptversammlung der Ortsgruppe Gernsbach des Schwarzwaldvereins

Wenn ein Vereinsvorsitzender gleich zu Beginn seines Rechenschaftsberichts feststellt, eigentlich den Bericht zu schließen zu können, weil alles „im grünen Bereich“ sei, zeugt das von viel Selbstvertrauen. Doch dazu kam es nicht, und Richard Herzigs Rechenschaftsbericht hatte so viele Facetten, die unerwähnt ein falsches Bild vom Vereinsgeschehen vermittelt hätten. Den größten Teil seiner Ausführungen nahm, wie nicht anders zu erwarten, der Heimumbau ein. Wie wohl jeder Häuslebauer verstehen wird, sei es nicht verwunderlich, dass es zu Terminverschiebungen gekommen sei. Dafür machte Herzig witterungsmäßige Gründe und die leider viel zu geringe aktive Beteiligung der Mitglieder verantwortlich.Doch positiv, dass der vorgegebene finanzielle Rahmen eingehalten und am Termin der Fertigstellung aller Arbeiten im Innen- und Außenbereich Anfang Oktober nicht mehr zu rütteln sei. Seinem Aufruf, die noch anfallenden Arbeiten durch mehr Engagement und Interesse vieler zu befördern, folgte seine Bitte, auch im Bekannten-, Freundes- und Familienkreis den Schwarzwaldverein zu thematisieren und damit neue Mitglieder gewinnen zu können. Beim Stichwort der Suche nach neuen Mitgliedern war Zeit und Gelegenheit für die Jugendgruppenleiterin Belinda Kolmann, über derzeit fehlenden, aber altersmäßig zu erwarten, Nachwuchs in den Jugendgruppen zu berichten und anzukündigen, gemeinsam mit Elke Manz dieses Thema nach der Sommerpause wieder verstärkt anzugehen. Die Gruppen, durch Heimumbau „wohnungslos“ geworden, waren indes auch 2018 nicht passiv, wie Kolmann berichtete. Die Kinder und Jugendlichen waren zum Schlittschuhlaufen in Baiersbronn und genossen einen Grillabend in Bermersbach. Sie stockten durch zwei Papiersammlungen und ihren gut besuchten Stand auf dem Gernsbacher Weihnachtsmarkt die Vereinskasse auf. Einen nicht zu unterschätzenden Anteil daran hatte auch Eva Czinder, die durch die Heimvermietung und diverse Aktivitäten die Vereinskasse mitfüllte. Apropos Vereinskasse. Vereinskassierer Holger Pfingst, Fachmann in Sachen Geld, präsentierte ein umfangreiches Zahlenwerk, indem er Einnahmen (Spenden, Mitgliedsbeiträge, Mieteinnahmen und Zuwendungen) und Ausgaben für den allgemeinen Geschäftsbereich, für den Betrieb und Erhalt des Vereinsheims und des vereinseigenen Hohlohturms, für den Heimumbau, Veranstaltungen des Vereins, die Kindergruppe gegenüber stellte. Die Bilanz, zwar wegen des Heimumbaus negativ, lag im Bereich des Erwarteten, wies sogar einen finanziellen Puffer auf. Ein Posten darunter war die Wegebeschilderung. Über die Erledigung dieser Aufgabe berichtete Wegewart Erwin Rohrmüller, der zusammen mit Ehrenamtlichen dafür sorgt, dass Beschilderung und Wegweiser auf 250 km Wegstrecke ausreichend, eindeutig und für Wanderer lesbar sind. Und das sind nicht wenige. In 2018 führten die Mittwochswanderer 48 Wanderungen durch mit 1047 Wanderern. Dabei überwanden sie 12445 Höhenmeter auf 633 km Wanderstrecke, wie der für Rainer Merkel kommissarisch amtierende Wanderwart Wilfried Lutz auflistete. Was er sich wünscht, ist, dass diese Arbeit, beispielsweise bei der Zertifizierung des Sagenwegs, auch in der Presse gewürdigt würde. Dabei nicht zu vergessen die aktiven Dienstagswanderer, die zwar distanzmäßig kürzer wandern, aber beteiligungsmäßig die Mittwochswanderer manchmal gehörig überflügeln. Noch drei Herzdrücker sorgten am Freitag für Diskussionen und Verwunderung. Zum einen ist es der an den Bürgermeister herangetragene Wunsch auf Einrichtung einer Verkaufsstelle für Fahrkarten der KVV-Stadtbahnen und -busse, wie andernorts längst usus. Ein zweites Thema war die Nutzung des Vereinsheims durch den Waldkindergarten. Und auch die Frage nach der Bereitschaft zur Beteiligung des Vereins an den Festlichkeiten der bevorstehenden 800 Jahrfeier Gernsbachs war ein Thema. Unumstrittener Höhepunkt war jedoch die Ehrung langjähriger Mitglieder. Seit 60 Jahren im Verein sind Walter Kastel und Helmut Schumacher. Seit 40 Jahren gehören Christel Bötterling, Renate und Gerhard Gallo, Wilma und Wolfgang Pfeffinger, und Verena Westermann zum Gernsbacher Schwarzwaldverein. Für 25 Jahre Vereinstreue zeichnete Richard Herzig Annemarie Dotter und Moritz Schmidt aus.