Aktuelles

 

 

UND AUCH IM NEUEN JAHR 2022 ...

 

Für die Dienstagswanderer ist am 5. Juli um 9.45 Uhr Treffpunkt am Gernsbacher Bahnhof. Wir fahren mit der Bahn nach Rastatt, mit dem Bus bis nach Ottersdorf. Auf Wald- und Wiesenwegen wandern wir bis zurm „Schützenliesel“ zur Einkehr. Für weitere Informationen: 07224-9365950

Die Mittwochswanderer treffen sich am 6. Juli um 9.15 Uhr am Gernsbacher Bahnhof zur Fahrt nach Dobel. Die Wanderung führt zunächst auf dem Westweg zur Schweizerkopfhütte mit herrlichen Ausssichten auf die Herrenalber und die Baden-Badener Berge, aber auch ins Rheintal und hinüber in den Pfälzerwald und die Vogesen. Auf dem Weg nach Bad Herrenalb werden weitere schöne Wegepunkte passiert. Die Schlusseinkehr ist in Bad Herrenalb vorgesehen. Die Wegstrecke ist fast 13 km lang, es geht ca. 200 m bergauf und 480 m bergab. Wanderstöcke sind zu empfehlen. Nähere Auskünfte unter 07222 6385 oder 0176 5367418

Die Dienstagswanderer treffen sich am 12. Juli um 9.45 Uhr am Gernsbacher Bahnhof. Wir fahren mit der Bahn bis Freudenstadt und mit dem Bus bis zur Kniebishütte. Nach der Einkehr wandern wir auf dem Heimatpfad. Für weitere Informationen: 07225-4300

Am 13. Juli treffen sich die Mittwochswanderer um 8.45 Uhr am Gernsbacher Bahnhof zur Fahrt nach Baiersbronn. Von dort fahren wir mit dem Bus bis nach Buhlbach. Auf der Murgleiter klettern wir dann auf und ab bis nach Baiersbronn. Eine Einkehr ist in der Sattelei geplant, die Rückkehr nach Gernsbach ca. 18 Uhr. Die Wanderung ist etwa 14 km lang. Für weitere Informationen: 07224-67031

 

Wanderer mit Schnecke

Gruppe der Mittwochswanderer mit großen Herzen für kleine Krabbler.

Dienstag

Gut gelaunte Dienstagswanderer, egal was das Thermometer anzeigt. 

 

Bei unseren Wanderungen müssen wir uns kurzfristige Änderungen vorbehalten.

Die Wanderführer bitten alle Teilnehmer um das Beachten geltender Corona-Regelungen und die Mitnahme von Schutzmasken.

Bei allen unseren Wanderungen sind sowohl Mitglieder der Ortsgruppe Gernsbach, anderer Ortsgruppen und auch Gäste willkommen. Ein gültiger Impfnachweis ist für alle Teilnehmer erforderlich.

 

ACHTUNG, zur Info:

Die Redaktion der BNN veröffentlicht seit Anfang Juni keine Wandermeldungen mehr in ihren Ausgaben. Sie verweist auf die Homepages der Vereine. Das BT bietet diesen Service NOCH an.

 

Bezirks-Wandertage im Feldberggebiet

Bei schönstem Frühlingswetter erlebten 15 Wandererinnen und Wanderer der Ortsgruppen Gernsbach, Gaggenau, Baden-Baden und Rastatt vom 18. bis 20. Mai drei wunderbare Bezirks-Wandertage im Feldberggebiet. Nach zweimaligem Verschieben (Corona) von der Bezirks-Wanderwartin des Schwarzwaldvereins Dorothea Polle-Holl organisiert, konzipert und geführt. Als Gruppe per Bahn in Hinterzarten angereist, schnürten die Aktiven gleich nach Abstellen ihres Gepäcks und einer Tasse Kaffee im Hotel „Schwarzwaldhof“ voller Elan ihre Wanderstiefel. Ziel der ersten Wanderung war der romantische „Mathisleweiher“ im Naturschutzgebiet Eschengrundmoos, ein etwa 2 ha großer Moorsee zwischen dem Feldberg und dem Titisee. Während der etwa 9 km langen Wanderung (200 Hm) auf schönen Wald- und Wiesenwegen kam sowohl auf dem Hin- als auch dem Rückweg zum Hotel das Genießen der Moorlandschaft und der umgebenden Natur nicht zu kurz.

Am zweiten Tag stand die „Königsetappe" an: der Feldberg, die mit 1493 Metern höchste Stelle Baden-Württembergs. Seit 1937 steht das einzigartige Feldbergmassiv unter Naturschutz. Das Grundstück des Feldberggipfels wurde 1992 vom Stuttgarter Hofbräu dem Schwarzwaldverein geschenkt. Mit der Auflage, das 1,81 ha große Grundstück den Zielen des Naturschutzes entsprechend zu betreuen und zu pflegen. Um den Gipfel auf dem Westweg zu erwandern, startete die Gruppe schon zeitig. Doch diese Mühe lohnte sich, entschädigte Erlebtes und Beobachtetes die Wanderinnen und Wanderer für so manche Anstrengung bei etwa 700 zu bewältigenden Höhenmetern. Am Ende standen gut 17 km Wanderweg zu Buche. Auf dem Gipfel angekommen, begeisterte das weite Panorama über die Höhen des Schwarzwaldes, der Vogesen und in der Ferne auch der Schwäbischen Alb. Den Weg abwärts zum Feldbergbahnhof, als Gondelfahrt vorgesehen, mussten die Teilnehmer wegen Wartungsarbeiten der Bahn fußläufig bewältigen. Ein Wanderbus führte schließlich zurück nach Bärental, Hinterzarten und für Nimmermüde zum Titisee.

Den Schlusspunkt der Wandertage bildete am dritten Tag (Freitag, 20. Mai) die Tour durch die wildromantische Ravennaschlucht. Sie liegt im Höllental zwischen Hinterzarten und Buchenbach-Himmelreich und gilt als eines der beeindruckendsten Täler des Schwarzwalds. Das teilweise eng geschnittene Tal ist an vielen Stellen von bis zu 600 Meter hohen Felswänden umgeben und überrascht durch mehrere Wasserfälle verschiedenen Ausmaßes. In Hinterzarten begonnen, entpuppte sich die Tour quasi als ein etwa 7,5 km langer Rundweg mit etwa 200 Höhenmetern. Ein Höhepunkt dabei war ein anschließendes Verweilen im Dorf Breitnau. Beim Zollhaus „Höllsteig“ bot sich ein guter Blick auf die etwa 36 Meter hohe, 224 Meter lange Eisenbahnbrücke mit 9 Öffnungen, die über die Schlucht führt: die Ravennabrücke. Dieses Viadukt der Höllentalbahn (1885 errichtet, 1927 neu erbaut, 1947 wiedereröffnet) führt über die Ravennaschlucht und mündet oberen Höllental. Sie ist die einzig beheizbare Brücke der Deutschen Bahn. Der Rückweg der Wandergruppe führte durch das Löffeltal wieder hinauf zum Ausgangspunkt. Nach einer etwas stressigen Bahnfahrt gelangte die Gruppe wieder ins Murgtal und in die weiteren Heimatorte der Wanderinnen und Wanderer.

Bezirkswandern1

 

 

NICHT AKTUELL, ABER DOCH WICHTIG

 

SV Gernsbach

Wenn 2020 auch mit coronabedingten Abständen fotografiert: das neue Führungsteam, das auch künftig eng zusammenarbeiten wird. Von links nach rechts Bernd Czinder, Richard Herzig, Belinda Reichl und Holger Pfingst

 

Unser Hohlohturm feiert im September seinen 125. Geburtstag

Hohlohturm

Unser Hohlohturm (auch Kaiser-Wilhelm-Turm genannt) auf dem Kaltenbronn: Mehr als 28 Meter hoch, wegen seines Weitblicks bis in die Täler und auf die Höhen des nördlichen Schwarzwalds immer einen Besuch wert. Bei super Wetterlage ist diese sogar bis zu den Höhen der Vogesen möglich. Seine Geschichte begann, wenn auch in anderer baulicher Form, schon Mitte des 19 Jahrhunderts. Erst ein hölzernes, ringsum verschaltes Gerüst, magere 15 Meter hoch. Als sich der Fremdenverkehr entwickelte, war das inzwischen morsch gewordene Türmchen dem Besucherandrang nicht mehr gewachsen. 1894 beschlossen daher die etwa einhundert Mitglieder der Gernsbacher Ortsgruppe des Schwarzwaldvereins den Bau eines steinernen Aussichtsturms auf dem Hohloh. In nur vier Monaten errichtete der Maurermeister Katzenberger aus Eisental zusammen mit mehr als zwanzig Bauarbeitern den 22,2 Meter hohen steinernen, konischen Turm aus Sandsteinblöcken. An den teils enormen Kosten beteiligten sich Schwarzwaldvereine sowohl von badischer als auch württemberger Seite. Deshalb schmücken sowohl das badische als auch das württemberger Wappen den äußeren Eingangsbereich. Zusätzlich ein Reichsadler und die Inschrift "Kaiser-Wilhelm-Turm", da der Kaiser fast jährlich zur Auerhahnjagd auf die Hohloh-Höhen kam. Zur Einweihungsfeier am 18. und 19. September 1897 fehlte er zwar, nicht aber die vielen Wanderer aus dem Murg- und Enztal. 1968, nach zwei Kriegen und veränderten Besucherstrukturen erfolgte eine Erhöhung des Turms auf 28,6 Meter und die Anzahl der eng gewundenen Treppenstufen wuchs um 36 auf insgesamt 158. Alles hohe Kosten, die nur dank Darlehens durch den Hauptverein und Bürgschaft durch die Stadt Gernsbach möglich wurden. Doch die Verpflichtung zur Pflege, Erneuerungen und Aufsicht des Hohlohturms liegen allein in der Verantwortung des Schwarzwaldvereins Gernsbach.